Versuche zur Reduktion des Einjährigen Berufskrautes (Erigeron annuus) in Magerwiesen

Das Einjährige Berufkraut (Erigeron annuus) ist ein invasiver Neophyt, über dessen Schadenspotenzial und insbesondere über dessen Bekämpfung in Magerwiesen durch diesen Versuch Kenntnisse gewonnen werden sollen. Verschiedene Bewirtschaftungsregimes von Mähen, Jäten und Kombinationen von Mähen und Jäten werden an drei Orten auf rund 30 Versuchsflächen getestet. Dabei werden die Anzahl Einjähriger Berufkraut-Pflanzen, die Deckungsgrade und die Dynamik in den Populationen über mehrere Jahre beobachtet.

Projektperiode

seit 2011

Auftraggeber Fachstelle Naturschutz des Kantons Zürich
Planung und Umsetzung

K. Sartori, ab 2018 Umweltatelier Sartori

Blütenstand in der Versuchsfläche Zählrahmen Windschutz gegen Samenflug
Das Einjährige Berufskraut besiedelt gerne offene Bodenstellen Blühende Pflanzen  

 

Im Waldsumpf Leiloch wird seit 2001 auf 6 Dauerflächen von je 10 m2 jährlich, seit 2010 alle 2 Jahre, die Vegetation erhoben. Damit kann die Vegetationsentwicklung in diesem Gebiet aufgezeigt und es können Schlüsse für den sachgerechten Unterhalt gezogen werden.

 

Projektperiode

seit 2001

Auftraggeber Gemeinde Kyburg, Naturschutzkommission
Pflanzenerhebung

K. Marti

Leiloch in Kyburg

Das EWZ liess alle 5 Jahre die floristische und faunistische Qualität ausgewählter Betriebsareale überprüfen. 2005 erstmals durch A. Borer greenmanagement erhoben, wiederholten wir die Erhebung 2010. 2012 modifizierten wir den Bewertungsschlüssel, um die dritte Bewertung 2015 reproduzierbar durchführen zu können. Die Unterhaltsverantwortlichen wurden von uns in Bezug auf einen ökologisch optimierten Unterhalt geschult.

Projektperiode

2010 - 2015

Auftraggeber EWZ Elektrizitätswerke des Kantons Zürich
Bearbeitung

R. Müller, Ch. Salzmann

Im Starkstrombereich treten neben nährstoffreichen Wiesen oft auch sehr magere Vegetationstypen auf

 

Seit 2001 betreuen wir die Erhebungen zur Vegetation, zu den Moosen und Mollusken im Rahmen des Biodiversitätsmonitorings Schweiz. Vierzehn externe Mitarbeitende mit ausgezeichneten botanischen Kenntnissen bearbeiten nach einheitlichen Kriterien ein über die ganze Schweiz festgelegtes systematisches Netz von rund 1500 Punkten. 2016 - 2020 findet die 4. Erhebung statt.

Projekt (pdf)

Projektperiode

seit 2001, 5-Jahreszyklen

Auftraggeber Hintermann & Weber AG Reinach
Projektleitung Pflanzenerhebung

K. Marti

Mitarbeitende

14 externe MitarbeiterInnen in der ganzen Schweiz

 

FachspezalistInnen unter sich Feldarbeiten abseits von Wegen bei jedem Wetter Anstrengendes Stechen von Bodenproben für Molluskenauswertungen

 

1992 erfolgte die erste flächendeckende Vegetationserhebung im SBB-Areal zwischen HB und Bahnhof Altstetten. Die Faunaerhebungen (durch Partnerbüros) beschränkten sich auf ausgewählte Zielgruppen in definierten Testarealen. 2004 und nochmals 2018 wurde die Erhebung wiederholt und die Resultate wurden mit dem Ausgangszustand verglichen. Die erfreuliche Bilanz: Der Gesamtwert des Areals konnte erhalten werden. Dank dem Bewertungsmodell werden alle Projekte mit gleichen Massstäben nachvollziehbar ökologisch beurteilt, was effizientere Bewilligungsprozesse bewirkt.

Projektperiode

seit 1992 ff

Auftraggeber SBB Infrastruktur Umwelt Zürich
Projektleitung

R. Müller, ab 2019 K. Sartori, Umweltatelier Sartori

Kartierungen

K. Sartori, Umweltatelier (Vegetation); P. Wiedemeier, A. Rey, R. Neumeyer (Fauna)

Kontrolle von Wildbienenvorkommen durch den Fachspezialisten P. Wiedemeier Gleisrandflächen mit artenreicher Magerwiesenvegetation und Steinpackung für Mauereidechsen
Lebensraum Gleisareal Artenreiche Gleisrandböschung