Auf dem Areal des ehemaligen Güterbahnhofes der SBB an der Hohlstrasse entsteht das Polizei- und Justizzentrum des Kantons Zürich. Für den Hochbau werden teilweise wertvolle Ruderalflächen beansprucht, was zu notwendigen Ersatzmassnahmen für Flora und Fauna führt. In erster Linie findet die Kompensation auf dem Dach statt, das ökologisch hochwertig erstellt werden muss, um die Ansprüche der Zielarten erfüllen zu können. Wir begleiten die Planungs- und Erstellungsphase des Komplexes und sind für die qualitativ gute Ausführung des Ökodaches zuständig. In der Bauphase ist auch die Neophytenkontrolle auf der Baustelle ein Thema.

Projektperiode 2009 - 2021
Auftraggeber Tiefbauamt Kanton Zürich
Planung und Begleitung R. Müller
Projektpartnerin A. Stäubli, POEL Projekte Ökologie und Landwirtschaft
Ersatzstandort in der Bauphase: Drahtschotterelement für Mauereidechsen. Füllung: Rohboden als frostfreies Winterquartier. Ursprünglicher Lebensraum der Blauflügligen Sandschrecke, der auf dem Dach des neuen Gebäude ersetzt werden muss.

 

Alle ökologischen Massnahmen im Gleisareal richten sich nach den Anforderungen des Ausgleichs- und Bewertungsmodells, das wir zusammen mit den SBB entwickelten. Wir unterstützen die Bauherrschaft bei der Beratung der beauftragten Unternehmer und ihrer Fachpersonen, planen zusammen mit ihnen Massnahmen und begleiten die Ausführung.

Projektperiode seit 1994
Auftraggeber SBB Infrastruktur Region Ost, Zürich
Planung und Begleitung

R. Müller, ab 2019 K. Sartori, Umweltatelier Sartori

Projektpartner SBB Fachstellen, ausführende Unternehmen
Das Gleisareal zwischen Hauptbahnhof Zürich und Bahnhof Altstetten ist sowohl für Pflanzen als auch für spezialisierte Tiere ein sehr wertvoller Lebensraum.

 

Der ökologische Wert von Ersatz und Ausweichflächen muss mit gezielten Unterhaltsmassnahmen gesichert werden. Als neue Herausforderung steht auch die Kontrolle unerwünschter Pflanzen - der invasiven Neophyten - im Fokus.

Projektperiode seit 1994
Auftraggeber SBB Infrastruktur Region Ost, Zürich
Planung und Begleitung

R. Müller, ab 2019 Karin Sartori, Umweltatelier Sartori

Projektpartner SBB Fachstellen
Zusammenarbeit von Unterhaltsdienst, Fachstellen SBB und ökologischer Beratungsperson Wiesenschnitt mit Balkenmäher zur Schonung der Bodenfauna Konsequentes Bekämpfen aggressiver Neophyten: Einzelstockbehandlung am Japanischen Knöterich

 

Das ökologische Bewertungs- und Ausgleichsmodell der SBB, von uns entwickelt, erprobt und seit 1994 angewendet, ist in weiten Kreisen anerkannt als effizientes System zur ökologischen Bewertung von Freiflächen und zur Sicherung eines ausreichenden Angebotes an Ersatz-und Aufwertungsflächen bei Bauvorhaben. Wir beurteilen alle im Areal realisierten und geplanten Bauprojekte in Bezug auf den ökologischen Ausgleich und beraten Ausführende bei der Umsetzung der Massnahmen.

Projektperiode

Seit 1992

Auftraggeber SBB Infrastruktur Region Ost, Zürich
Umsetzungsbegleitung

R. Müller

Natur und Infrastruktur im Eingklang

Der urbane Velo- und Fussgängerweg entlang eines alten Industriegeleises wurde mitten in der Stadt Zürich im Kreis 5 erstellt. Wir optimierten die ökologischen Ersatzmassnahmen und übernahmen die Baubegleitung der ökologischen Massnahmen (ÖBB). Mit gezielten Einsaaten förderten wird das Aufkommen spezifischer Arten und sicherten die Unterhaltsqualität während der Bauphase. Eine Text- und Bilddokumentation vervollständigte unsere Arbeit.

Projektperiode 2009-2015
Auftraggeber Grün Stadt Zürich
Planung und Begleitung R. Müller (bis 2011 A. Borer)
Der neue Veloweg mit grünem Begleitstreifen Eidechsenfreundlicher Unterbau der Sitzbänke (Bild Borer) Bereits in der Bauphase werden die Problempflanzen regelmässig entfernt, damit sie nicht versamen können